Steuerliche Förderung und aktuelle Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen.

Aktuell gibt es mehrere Möglichkeiten zur Förderung einer energetischen Sanierung und auch zur Förderung von Einzelmaßnahmen, wie z. B. dem Einbau neuer Fenster oder einer neuen Haustür.

1. Steuerliche Förderung

Seit 2020 können die Kosten für energetische Maßnahmen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden. 20 % der Aufwendungen – verteilt auf drei Jahre – können direkt von der Steuerschuld abgedeckt werden. So funktioniert‘s:

2. Bundesförderung für effiziente Gebäude / Zuschussvariante

Zum Jahresbeginn 2021 ist die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) in der Zuschussvariante gestartet. Um eine entsprechende Fenster-Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu erhalten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden.

- Der U-Wert der neuen Fenster liegt unter 0,95 W/(m²K).

- Die Gesamtinvestition der Einzelmaßnahme liegt zwischen 2.000 Euro und 60.000 Euro (Förderhöchstgrenze).

- Bei Antragstellung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, wie dem Einbau neuer Fenster, muss ein Energieberater eingebunden werden.

- Wichtig: Die Antragstellung muss vor Beginn der Sanierungsmaßnahme erfolgen.

Sind alle Vorgaben erfüllt, beträgt der Zuschuss 20 % der förderfähigen Ausgaben. Bei der Höchstgrenze von 60.000 Euro sind das 12.000 Euro. Diese Basisförderung kann um weitere 5 % erhöht werden, wenn der Fenstertausch zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (ISFP) berücksichtigt worden ist.

3. Neue Kreditprogramme der KfW

Seit dem 01.07.2021 können bei der KfW Förder­kredite und Tilgungszuschüsse der „Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragt werden. Nach einem zwischenzeitlichen Programmstopp im Januar 2022 wurden weitere Förder­mittel für das Jahr 2022 zur Verfügung gestellt, so dass nun wieder Anträge zur energie­effizienten Sanierung zum Effizienz­haus / Effizienz­gebäude und für die Sanierung durch Einzel­maßnahmen gestellt werden können.

Grundsätzlich gilt: Die Antragstellung muss erfolgen, bevor ein Liefer- und Leistungs­vertrag oder ein Kauf­vertrag unterzeichnet wird. Planungs- und Beratungs­leistungen können jedoch schon vor Antragstellung in Anspruch genommen werden.

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